TRANS-LiGURiA 2010
Markus Bolliger
1. Tag: Freitag 3.09.2010: (Autobahnraststätte La Gruyère um 13:15 Uhr)
Gerade noch geschafft, Pedro, Jimmy und Henrik warten bereits. Mot1 kommt kurz darauf wie gewohnt überpünktlich an. Nach einem kurzen Teilnehmer Check geht es los zum Gr. St. Bernard. Dort treffen wir uns mit Marcel und René. Nochmals tanken und dann geht es los nach Cuneo wo wir gegen 20:00 Uhr an kommen. Wir treffen den Rest der Expedition. Thorsten, Teilnehmer aus Hamburg mit einer Beta Alp 200 meint erstaunt: „Mit was wollt Ihr denn da hoch, doch nicht mit den dicken Dingern? “ und meint damit unsere Reise Enduros, GS, KTM 990, AT und XT. Nun, wir werden sehen.
Bei einem wunderschönen Sommerabend geniessen wir das Nachtessen unter freiem Himmel. Den Abend beschliessen wir in der Garage mit einem Röteli bei unseren Maschinen. Danke Brünu....
Bei einem wunderschönen Sommerabend geniessen wir das Nachtessen unter freiem Himmel. Den Abend beschliessen wir in der Garage mit einem Röteli bei unseren Maschinen. Danke Brünu....
2. Tag: Übungsplatz: (Hügel rauf und runter ...)
Der Hügel, wunderschön an zuschauen, überzogen mit Gras und Blumen, hie und da ein Murmelloch. Ach ja und natürlich steil. Natürlich ist mir klar warum wir hier sind, um eben auf diese Hügel hoch zu fahren und das in meinem Fall mit der GS. Und natürlich ist mir klar, dass das geht, denn sonst würden wir nicht alle hier vor diesem Hügel stehen, vor einem Stephan mit einem Schalk in den Augen, der irgend was von „ja“ oder „nein“ aber kein „vielleicht“ erzählt. Wer Stephan kennt der weis um was es geht. Und natürlich fährt Mot1 nach dieser Theorie, mit seiner GS den Hügel hoch und runter. „Noch Fragen? Nein dann seid Ihr jetzt dran!“
Sofort sticht Thorsten mit seiner 100 Kilo Beta den Hügel rauf und runter. Ist doch kein Problem. Also „JA“ und hoch mit der eigenen Fuhre. Schon bald herrscht auf dem Hügel ein reger Verkehr wie auf dem Bürkiplatz zur rush hour. Von der moderaten 660er XT bis zu Pedro’s Blüemli, einer ausgewachsenen 260 Kilo GS Adventure, vergnügen sich alle auf dem armen Hügel. Nun ja, das Gras wird bis zum nächstes Jahr wieder nach wachsen. Na also Thorsten, geht doch auch mit über 200 Kilo Eisen.
Sofort sticht Thorsten mit seiner 100 Kilo Beta den Hügel rauf und runter. Ist doch kein Problem. Also „JA“ und hoch mit der eigenen Fuhre. Schon bald herrscht auf dem Hügel ein reger Verkehr wie auf dem Bürkiplatz zur rush hour. Von der moderaten 660er XT bis zu Pedro’s Blüemli, einer ausgewachsenen 260 Kilo GS Adventure, vergnügen sich alle auf dem armen Hügel. Nun ja, das Gras wird bis zum nächstes Jahr wieder nach wachsen. Na also Thorsten, geht doch auch mit über 200 Kilo Eisen.
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Bevor wir zu übermütig werden folgt ein lockeres Einfahren auf einfacher Route. Ein deutscher Öko-Terrorist mit Fahrrad pöbelt beim kreuzen die ganze Gruppe an und sorgt im nach hinein für viel Gesprächstoff. Erste Schwierigkeit: das Bananenfeld (hat so seine Vorgeschichte mit einer Banane) und wird von allen gemeistert. René, der mit aktiviertem ASC rein fährt bleibt stecken. ASC raus und er pflügt sich durch das Feld, die Steine fliegen meterhoch, eine richtiges Spektakel. Mit stinkender Kupplung und ausser Puste schafft er es jedoch ohne fremde Hilfe, zu uns auf festen Boden. Es folgt „schwimmen mit dem Möppi auf tiefem losem Schotter“, „Treppen hüpfen“ und zu guter Letzt noch eine Zusatzrunde für die, die noch immer nicht genug haben. Staub bedeckt, wie es die Tradition will, geniessen wir am Abend im Hotel ein Bier bevor es unter die Dusche geht. Das Nachtessen wie gehabt und zum Abschluss die Besprechung in der Garage, diesmal mit Appenzeller. Danke Pedro…
3. Tag: Nun wird es ernst: (Die LGKS ruft)
Der Corso bewegt sich noch vom gestrigen Tag so richtig schön mit Schmutz und Staub bedeckt durch Cuneo Richtung Tenda Pass. Nach dem Tunnel, auf der französischen Seite, scheint die Sonne. Gut gelaunt geht es den Tenda hoch, Kehre um Kehre wird genommen. Oben ist bereits das Fort Central in Sicht, da schmeisst es Andi vor mir in den Dreck. Er bleibt liegen und als ich bei ihm bin, ruft er mir zu: „Schei…..e, Bein gebrochen!“ Das war es dann. Warten auf die Ambulanz. Nach rund 2 Stunden schwebt der nun unter Drogen stehende Andi mit dem Heli los Richtung Nizza.
Seine GS haben Brünu und Meke während dessen bereits zum Tenda Tunnel gebracht. Von dort wird Sie dann am Abend noch ins Hotel gefahren. Die restlichen Utensilien wie Jacke, Stiefel, Helm etc. wird in der Gruppe verteilt. So nehmen wir mit einem mulmigen Gefühl die letzten Meter zum Fort in Angriff wo wir das Mittagessen einnehmen.
Seine GS haben Brünu und Meke während dessen bereits zum Tenda Tunnel gebracht. Von dort wird Sie dann am Abend noch ins Hotel gefahren. Die restlichen Utensilien wie Jacke, Stiefel, Helm etc. wird in der Gruppe verteilt. So nehmen wir mit einem mulmigen Gefühl die letzten Meter zum Fort in Angriff wo wir das Mittagessen einnehmen.
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Für die LGKS ist es nun zu spät, so entscheidet sich der „Leitwolf“ in Tende einen Kaffee trinken zu gehen, natürlich via Schotter. Die Strecke ist leicht zu fahren und der Spass kehrt langsam wieder ein. Die Strasse gabelt sich, links hoch oder gerade aus? Das Navi hilft nicht wirklich weiter. Also dann mal nach links. Stephan nimmt Anlauf und Jimmy fliegt wie gewohnt mit seiner 990er KTM kräftig Steine schmeissend hinter her. Pedro und ich lassen es etwas ruhiger angehen und pflügen manierlich aufwärts. Die erste Kehre naht und Pedro ist noch nicht durch. Scheinbar hat er Mühe sein Blüemli rum zu kriegen. Viel langsamer geht nicht und anhalten in dieser Steigung bei dem Schotter, ich weis nicht. Endlich ist Pedro durch und ich kann rein ziehen. Alles klar warum das so gedauert hat. Auch ich krieg die GS kaum ums Eck. Wie Pädu sagte: „Immer mit Zug fahren“ also los und siehe da, langsam dreht die Fuhre ein und ich bin durch. Doch nun geht es richtig los: das Vorderrad gräbt sich ein und hinten beinahe keinen Grip mehr. Die Steigung nimmt immer mehr zu. Von Pedro nichts mehr zu sehen also muss es gehen. So schwer hat sich die GS noch nie angefühlt. Ich bin mir nicht sicher in welche Richtung sie sich schneller bewegt, zur Seite oder nach Vorne. Wieder eine Kehre und weiter geht’s. Es ist mir klar, lange halte ich das nicht mehr durch. Endlich, etwas weiter oben, warten die anderen. Noch ein paar Meter - geschafft.
Helm runter frische Luft. Mir zittern die Hände und die Knie und was halt sonst noch so zittern kann. Die anderen Grinsen und erst jetzt realisier ich warum: wir sind in einer Sackgasse. Ach Herrje, das bedeutet den gleichen Weg wieder nach unten. Jimmy fährt schon mal los damit nicht der ganze Trupp nach oben fährt. Also tief Luft holen, auf sitzen und los geht es. Unten an der Abzweigung wartet der ganze Rest - sehr entspannt.
Kein Wunder, die haben es sich gemütlich gemacht und gar nicht erst versucht, diesen Weg zu fahren. Zumindest weis ich nun, wo in etwa die Grenze des Fahrbaren liegt.
Kein Wunder, die haben es sich gemütlich gemacht und gar nicht erst versucht, diesen Weg zu fahren. Zumindest weis ich nun, wo in etwa die Grenze des Fahrbaren liegt.
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Ein Einheimischer kommt daher und erklärt uns den Weg. Wir sind vor ca. 2 km falsch abgebogen. Auf der richtigen Route geht es dann den Berg runter nach Tende auf der originalen LGKS. Dort nehmen wir einen Kaffee und beraten wie es weitergehen soll, die kurz Route über Teer und Tunnel oder Schotter und Pass Strasse. Schlussendlich entscheidet sich die ganze Truppe (wie kann es auch anders sein) für Schotter. Bis auf Brünu und Meke, die den Töff von Andi ins Hotel bringen. Bei sonnigem Wetter starten wir die Rückreise, doch nach und nach zieht Nebel auf. Er wird immer Dichter und auf der Höhe des Fort Central beträgt die Sicht noch knapp 8 Meter. Das hat schon was, Nebel und Staub. Der Abstieg beginnt und bald haben wir wieder klare Sicht. Der Zufall will es, dass wir beim Tunnel wieder auf Brünu und Meke stossen. So fährt der ganze Trupp nach Cuneo. Es folgt Bier, duschen und Nachtessen. Vor dem Dessert meldet sich Andi, Entwarnung, soweit alles i.O. Zum Abschluss wie gewohnt das Meeting in der Garage mit dem restliche Appenzeller.
4. Tag Rückreise: (Muss halt auch sein)
Packen, Frühstücken, aufsitzen und los fahren. Nach dem St. Bernard verabschieden wir uns. Jeder nimmt nun noch das letzte Stück unter die Räder. Gegen Abend komme ich zu Hause an schmutzig, müde aber wirklich entspannt und glücklich.
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5. Tag zu Hause vor dem PC:
Für mich steht fest, wenn nichts dazwischen kommt:
Ligurische 2011 ich komme!!!!!!!!!!!!!!
Ligurische 2011 ich komme!!!!!!!!!!!!!!











