TRANS-ALPiNA 2010
(Zusammenstellung aus den News vom Tage)
Tag 1: Trans-Alpina – Wir sind vor Ort
Gruyère: 11 Nasen mit einem breiten Grinserle im Gesicht treffen sich. Es kann los gehen! Nach einer kurzen Einweisung von Steffu machen wir uns in zwei Gruppen auf den Weg gen Süden. Die Stimmung ist super, die Köpfe wippen im Takt der Musik, die irgendwie jeder in seinen Ohren hat.
Col de Forclaz: Die Gruppe wächst um zwei weitere Nasen, wir sind komplett. Die Pause tut nach den ersten Kilometern gut, der weitere Weg besteht aus Kurven Kurven Kurven – und das macht Spass!
Charmoniy – Alberville: Eine wunderschöne Strecke nehmen wir hier unter die Räder. Der Mont Blank beeindruckt durch seinen Gletscher, den Schnee, seine massive Erscheinung. Er nimmt uns in seinen Bann, kaum mehr ein Blick ist auf die Strasse gerichtet. Er ist einfach gigantisch.
Col de la Madelaine: Er zeigt sich heute von seiner allerschönsten Seite – nicht zu heiss, kaum Verkehr und die Kurven lassen sich zügig und flüssig nehmen. Herrlich! Wir sind weiterhin mit zwei Gruppen unterwegs, fahren auf Sichtkontakt, da alles was „Navi“ heisst, bei mir ausgestiegen ist. Egal. Ein Blick auf das Heck des Letzten der ersten Gruppe ist immer irgendwie möglich.
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Wer Steffu kennt weiss: normal ist langweilig. Also parkieren wir unsere Töffs mitten auf der Wiese, Parkplatz ist was für die anderen. Der Blick hier oben ist wunderschön. Die Täler liegen einem zu Füssen, die Gipfel haben leichte Wolken und sind weiss. Tatsächlich, sooo weit sind wir vom Schnee nicht entfernt.
Gen Süden geht es weiter, wieder hinunter in die Wärme. Einmal mehr zeigt sich, dass wir zwar mit zwei Gruppen aber in einem Team unterwegs sind: Der Blickkontakt ist längstens abgebrochen, Navigation nach Sonnenstand und Karte und eigentlich (wie immer bei Mot-4) nach Nase & Bauchgefühl. Wir kommen durch einige Kreisel durch und siehe da: alles gut navigiert, denn irgendwo wartet dann doch wieder einer aus der ersten Gruppe auf uns. Prima – so kann keiner verloren gehen.
Modane: Das Örtchen selbst ist nicht der Rede wert, eine Storry um dessen Tankstellen um so mehr! Letztlich haben wir alle bei der 3. Tankstelle „Moscht“ für unsere Töffs bekommen, div. Stadtrundfahrten vorgängig inklusive…
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Fort Marie Christine: Gewaltig! Dicke Mauern, Schiessscharten, toll hergerichtet und nette Leute. Die Zimmer sind spartanisch aber alles drin, was man braucht. Nach einem Apéro und einem ersten Ankommen, einer guten Dusche, sind wir nun beim gemütlichen Teil des heutigen Tages angekommen: Z’Nacht!
Die Tour lebt – die Gespräche gehen quer über den Tisch und nebenbei gibt es natürlich auch was zu Essen. Was – das können wir nicht so genau sagen, aber es hat geschmeckt. Ein Vino aus der Region rundet den Gaumen ab. Herrlich – dieser Tag ist einfach klasse gewesen: tolle Strecke, nette Leute, schönes Wetter = Start zur Trans-Alpina 2010!
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Tag 2 : Trans-Alpina – Wir sind im Dreck
Aufwärmen: nicht nur die Sonne soll uns aufwärmen, sondern wir unsere Töffs in den Kurven und uns gleich noch mit dazu mit so was wie „Blicktechnik“, „Kurvenradien“, „Blicktechnik zum zweiten“ und bitteschön „Wenden“. RUMS. Alles mal wieder einfacher als vom Herrn Fahrlehrer gesagt, die ersten beiden Töffs liegen am Boden. Alles springt und die Maschinen sind wieder in der Senkrechten. So fahren wir rauf und runter, rauf und runter, rauf und runter bevor es dann weiter zum Übungsgelände geht.
Übungsgelände: erst mal schauen, was es hier so gibt und hat. Doch dann heisst es schnell: jetzt werden wir bremsen. Ok. Also anlauf nehmen, Geschwindigkeit finden und loooos…. Manche nehmen es wörtlich und lassen es schon gleich zu Anfang so richtig fliegen. Donnerwetter, da geht aber die Post ab. Andere wiederum lassen es etwas bescheidener angehen und kommen trotzdem auf dem Punkt zum Stand. Unsere Guides sind zufrieden.
Nächste Übung: Würg dein Töff am Hügel ab. So was kann auch nur wieder einem Offroad-Guide einfallen. Wir steuern also alle todesmutig den Hügel an und würgen unsere geliebten Töffs ab. Die Beine werden lang und länger, der Töff steht am Hang und hält. Irgendwie. Doch dann muss man davon ja auch wieder runter – irgendwie. Und irgendwie gelingt es. Von der anderen Seite, auf der Marc uns zur Seite steht, sieht der Hügel schon wieder ganz anders aus. Der Boden ist abfällig und man hängt irgendwie nicht nur am Berg sondern auch dazu gleich noch gratis in der Luft!
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Die nächste Übung ist nicht weniger gemeiner: einen Abhang hinunter, um einen Busch zirkeln und weiter runter auf den schmalen Weg. Irgendwie schaffen wir auch das, bis sich irgendwo am Übungsberg zum einen eine 12er GS eingegraben hat und eine andere wohl Flugstunden genommen hat. Der einst zum abmurksen unserer Maschinen deklarierte Bert dient nun als Anlauframpe zum Freiflug. Wiedererwartend fliegt eine Adventure als erstes, und das nicht auf die Schnau…. Sondern Hölle weit. Weitere folgen, das Grinsen im Gesicht der Fahrer spricht Bände.
Col de Mont Cenis: Die auf dem Übungsgelände festgelegten Gruppen nehmen nun den Mont Cenis in Angriff. Herrlich. Bröseliger Boden, mal Wald, mal Feld, mal Lehm, mal steinig, man kann es so richtig schön gehen lassen. Leider meint das der Herr Staub auch, so dass wir fast alle zu Staubschluckern mutieren. Die erste Gruppe mit Marc als Lead und Schmidi als „schau zum Guten“ (Anmerkung der Autorin: das ist ein Begriff von Steffu!) gehen zügig voran und ebnen der „Krabbelgruppe“ (Anmerkung der Autorin: dafür bekam der entsprechende Teilnehmer 3 Runden extra aufgebrummt) schon mal den Weg. Dann kamen auch wir oben an: die wohlverdiente Pause am Skihang.
Im Verlauf: Ging es dann für uns in Gruppen wieder weiter, ohne nennenswerte Vorfälle. Ausser, dass Herr Mot-5 „in Erfüllung seiner Dienstpflicht“ – und er hat alles gegeben – und hat dabei (wie gewöhnlich in diesem Beruf) die Strasse verlassen. Leider war der Weg zurück zur eigentlichen Strecke etwas mehr als holprig. So gab es auch irgendwelche Gitter zu passieren, groben Schotter, jede Menge herrlicher Pfützen (manch Teilnehmern hat man angemerkt, dass er schon als Kind mit seinem Velo immer gerne durch JEDE Glunke gefahren ist!).
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Zur zweiten Runde ging es ein kurzes Stück via Asphalt, was auflockernd wirkte und auch mal wieder gut tat, etwas festen Untergrund unter den Rädern zu haben. Der Einstieg in die zweite Runde war schnell gemacht, und die zweite Gruppe von Steffu als Lead und Christina „als gute Seele zum Schluss“ zogen fröhlich grinsend an der ersten Gruppe vorbei J. Irgendwann machte es jedoch nochmals RUMS – diesmal hatte es Charlotte mit einer hundsgemeinen Schlingenfalle erwischt. Ein Drahtzaun am Wegesrand verfing sich in ihrer Fussbremse dermassen, dass eigentlich sowohl Töff als auch Fahrerin galant den Boden küssten. Ausser äusserlichen leichten Schäden ist zum Glück nichts passiert und mit gemeinsamer Unterstützung von allen war alles schnell repariert und es ging weiter. Doch wir kamen nicht weit: schon drohte die Filmaufnahme vom Chef persönlich. Da kamen dann auch schon gleich die anderen vorbeigeflogen! Mann, was waren die Jungs flott unterwegs…
Kaffihalt: Die Farbe des Sees ist einfach unbeschreiblich. Eine solche Farbe kann man nicht beschreiben, grenzt aber an Türkis in einer Intensität, die man sich kaum vorstellen kann. Gemütlich gings auf der Sonnenterrasse zu. Der Weg ins Fort zurück führte uns nochmal wunderschöne Landschaft und traumhafte Kurven vor Augen. Ob nun auf Schotter oder Asphalt, die Trans-Alpina ist einfach eine traumhafte Tour.
„Voulez-vouz…?“ – oder wenn man vergisst, in welchem Land man ist und man seine Französischkenntnisse zum Besten gibt. Im Ergebnis ergaben zwei kurze Sätze, dass das ganze Restaurant aufhorchte, man (also Frau) verstummte, alles am Gröhlen war und man (also wieder Frau) eine äusserst gesunde Gesichtsfarbe zeigte. ….peinlich peinlich – aber es war ein wirklich toller Abend!
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Tag 3 = Trans-Alpina: Wir sind geschafft
Colle delle Finestre:
Via Mont Cenis nehmen wir Kurs auf die erste Schotterstrecke. Wir schrauben uns in zwei Gruppen Serpentine um Serpentine hinauf, kaum 30 Meter liegen an gerader Verbindung zwischen den Kehren. Wer bis jetzt noch keine Kurven fahren kann, spätestens ab jetzt weiss er, wie es geht. Zum Glück ist noch alles Asphalt, doch das ändert sich bald. Schotter – weswegen wir ja nun das alles in Angriff nehmen. Schotter & Staub liegen natürlich nah beieinander, und hier ist es untrennbar miteinander verbunden. So folgt ein jeder der Staubfahne seines Vordermanns, immer dem Staub hinterher. Verfahren ist unmöglich, es geht nur bergauf und das stetig. Zwischendurch ein Blick in die Landschaft, die sich mit jedem gewonnenen Höhenmeter allmählich ändert und karger wird. Entgegen zu gestern ist heute mit regem Verkehr zu rechnen. Oben angekommen gibt es für die zweite Gruppe ein grosses „Hallo“ der ersten Gruppe: Fotoapparate, Video, Kamer: alles klickt und blitzt und hält jeden gefahrenen Meter von uns fest. Die Verschnaufspause oben tut gut.
Colle dell’Assietta:
Das folgende Stück Asphalt täuscht – der nächste Schotter lässt nicht lange auf sich warten und hat es in sich. Nicht nur Jeeps, die einen nach Lust und Laune vorbei lassen – oder auch nicht und einen an den Abgrund drücken, sondern auch Velofahrer, Fussgänger, Hunde und alles Mögliche. Es stellt sich einem Enduristi jedoch irgendwann unweigerlich die Frage, warum wir mit Vollmontour und schwerem Gerät unterwegs sind, wenn man die gleiche Strecke auch mit Shorts, T-Shirt und einer Vespa machen kann? Irgendwie lässt sich das heute jedoch auch nicht mehr klären… Beim Gipfelschild lockt die verdiente Pause und es tut gut, die Knochen mal schüttelfrei auszustrecken.
Und schon bald geht es auf die zweite Etappe: anspruchsvoller, schottriger und etwas schwieriger zu fahren. Die erste Gruppe lässt es fliegen, die zweite Gruppe nimmt es etwas gemütlicher. Letztlich fährt jeder ganz nach seinem Tempo, und das ist gut so. Die Landschaft – einmal mehr beeindruckend – weiss durch seine karge Schönheit zu bestechen. Doch der Blick für die Botanik richtet sich vielmehr auf die Strecke, die dort rumliegenden Schottersteine, Glunken, Löcher und sonstiges erfordert die ganze Aufmerksamkeit.
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Ein letzter Stopp und Zusammentreffen beider Gruppen, bevor es getrennt voneinander weiter geht. Während die eine Gruppe den direkten Weg zum Asphalt und zum nächsten Kaffi nimmt, geht die andere Gruppe noch mal ganz kräftig Schottern. Ein kurzes Stück können wir ihnen noch nachsehen, dann sind sie aus unserem Blickfeld verschwunden. Und das folgende Stück hat es in sich: ein paar Kratzer in den Maschinen und im Ego sind Zeuge davon.
Letztlich kommen wir alle wieder wohlbehalten im Fort an und geniessen das mehr als verdiente Bierchen. Einmal ein weiterer Mot-Alpina-Tag, der traumhaft gewesen ist. Nichts nennenswertes ist passiert, alle sind wir wieder heile ins Fort zurück gekommen und das Grösste ist eigentlich: wir alle hatten einen Riesenspass und ein jeder ist auf seine Kosten gekommen!
Prost!
....und weil ich jetzt zu müde bin, hört der bericht für heute hier auf.
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Tag 4: Trans-Alpina – Wir sind wieder zurück
...wir sind zurück
Zurück, von 4 tollen Tagen
Zurück aus den französischen Westalpen
Zurück aus dem Kurven- und Schotterparadies…
Welche wir an diesem Wochenende gemeinsam erfahren haben.
Col de l’iseran:
Als Highlight des Tages kann man sicherlich den Col de l’Iseran bezeichnen. Für viele war er noch neu, für manche schon bekannt – und doch immer wieder beeindruckend! Er zieht und windet sich, bleibt mal auf einer Höhe, dann wieder weiter, nimmt den nächsten Berg noch mit und hängt noch einen weiteren Kamm mit dran. Die Landschaft hier oben verschlägt einem fast die Sprache.
Auch heute fahren wir wieder in zwei Gruppen und treffen uns immer wieder an mehr oder weniger fixen Punkten. Mal ist der Abstand auf Blickkontakt, mal zieht er sich – und doch sind wir gemeinsam unterwegs, wissen wir doch, die anderen sind gleich da vorne hinter der nächsten Kurve oder eben gerade noch im Rückspiegel hinter einer Kehre verschinden sehen. Die Töffs sind allesamt schwar beladen, so dass wir schon bald das bild einer Karawane abgeben könnten…. Irgendwann schmeisst Mot-1 den Blinker: Z’Mittag. Kaum stehen die Stahlrösser der ersten Gruppe, kommen auch schon die Ritter der Tafelrunde dahergaloppiert. Gemeinsam lassen wir auffahren und gönnen uns eine schöne Pause.
Kleiner St. Bernhard:
Die weitere Heimreise führt uns über den nächsten Pass, der mit seinen vielen kleinen (und manchmal auch gemeinen) Kurven zu locken vermag. Auf dem Kleinen St. Bernhard gibt es eine kurze Zigipause, Benzingespräche bevor wir wieder hinunter in die wärme von Italien fahren und nach Aosta den Grossen St. Bernhard in Angriff nehmen.
Grosser St. Bernhard:
Dieser ist mittlerweile wirklich schön ausgebaut und der Belag lässt so manches Herz höher schlagen und die ein oder andere rechte Hand in leicht zuckende Bewegungen ausarten… Zumindest hatten alle oben ein gaaaaaanz breites Grinserle im Gesicht. Mehr wird hier aus polizeigeschwindigkeitsrechtlichen Gründen nicht weiter verraten.
Beim nächsten Tankstop war dann Schluss mit Lustig. Leider, muss man schon bald sagen. Die Maschinen nun wieder alle vollgetankt und startklar für die Heimreise, die Trans-Alpina-Helden und –Heldinnen noch immer überschäumend vor Freude und Begeisterung oder der vergangenen Tage. Das obligatorische Gruppenfoto ist nun ebenfalls im Kasten, der Abschied lässt sich nicht mehr aufhalten. Auch wenn die Stimmung ausgelassen und fröhlich ist, so ist doch auch ein Wehrmutstropfen zu spüren, dass dieses wirklich tolle Wochenende nun vorbei ist. Manch einer wird wieder in die Region fahren, ob nun mit oder ohne Schotter, allein diese vielfältige Gegend ist auf ihre Art unheimlich beeindruckend. Und es soll ja auch ein paar Leute geben, die den Schotter der Alpina sooo klasse finden, dass die Trans-Liguria als nächster MoT-Termin in der Agenda neu eingetragen ist. Endurowandern – es ist so vielfältig und spannend…
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In kleinen Gruppen machen wir uns nun auf die abschliessende Heimfahrt. Die Erlebnisse und Erinnerungen der diesjährigen Trans-Alpina wird in uns allen in ganz verschiedenen Tönen noch nachhallen und unterschiedliche Eindrücke hinterlassen. Wir waren als Team unterweges, egal in wie viel Gruppen. Wir haben gemeinsam tolle Tage erlebt, mal einen Kratzer abbekommen oder auch schon mal das Panzerband, die Rohrzange oder die Kabelbinder zur Hand nehmen müssen. Was wir jedoch nicht gebraucht haben, waren Pflaster, Tupfer, Skalpell und Schere. Und das ist doch das Beste, oder?
In diesem Sinne: Leutz, super, dass ihr mit uns auf der Trans-Alpina 2010 wart. Ihr wart eine tolle Truppe und wir freuen uns auf die nächste Tour mit euch, die Trans-Liguria!
Mot-on-Tour-Team
Steffu, Marc, Christina & Schmidi
PS:
Da war dann noch die Sache mit dem Ohrstöpsel…
Man(n) legt sich zur Nacht und findet in seinem Gnusch noch ein paar jungfräulicher Ohrstöpsel. In froher Erwartung auf einen ruhigen Schlaf ohne lästigem und störendem Geschnarche seiner Mitschläfer ist man(n) also höchstbegeistert und stopft sich die Teile (je eines) in die Ohren, bettet sein Haupt in den Kissen und lässt den Schlaf herbeiziehen… Seelig schlummert man(n)… man(n) träumt… ruhig ist’s um einen… dann plötzlich wird man(n) wach: ups. Der prüfende Finger im einten Ohr zeigt: alles ok. Der Stopfen hält. Im zweiten Ohr sieht es jedoch trotz dunkler Nacht schon ganz anders aus. Der Stopfen fehlt. Mist. Kaugummikauend überlegt man(n), wo das Teil denn wohl sein könnte. Ärgerlich, dass es überhaupt aus dem Ohr gefallen ist. Und dann das Geschnarche… dieser Lärm… Man(n) überlegt… kaut Kaugummi und überlegt weiter.
Kaugummi? - …man(n) ist leicht irritiert und nimmt den Ohrstöpsel aus dem Mund und legt ihn sich zum trocknen neben sich. So ein Teil ist ja immerhin die Ruhe des Königs wert. So bettet man(n) sein Haupte auf der gehörgangsseitsoffenen Seite im Kissen, das getapte Ohr ist ja weiterhin schnarchresistent und fällt erneut in Schlaf. Am nächsten Morgen, die Suche nach dem Stopfen beginnt. Man(n) kann ihn nicht finden und lässt die Frage aufkommen: „…wie er wohl geschmeckt hat?“ Tja, lieber Marc, vielleicht kannst du uns das ja auf der nächsten Trans-Alpina sagen…?


























